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Entschuldigung, Kollegen, ist das die Sitzung, die um 14.00 Uhr stattfinden sollte?" - "Nein, das ist die Sitzung von 8.30 Uhr!" - "Na wie spät ist es denn jetzt?" - "16.00 Uhr, Kollege!
Er: "Du Schatz, ich les hier grade: ´Die DDR gehört zu den zehn führenden Industrie-Nationen der Welt.´, ich glaub´, das schreibe ich mal unserem Onkel Herbert in Düsseldorf." Sie: "Klar, mach das... und wenn Du grade dabei bist - er soll zu Ostern ein paar Rollen Klopapier mitschicken..."
Erich Honecker auf dem Alex, sieht eine Riesenschlange von Leuten und denkt sich "Stellst dich mal an und schaust, was es gibt." Nach einer kleinen Weile dreht sich der vor ihm stehende um, stutzt kurz und geht. Nach 5 Minuten mit dem nächsten Vordermann das gleiche: er dreht sich um, sieht Erich an, überlegt kurz und geht. So geht das eine Weile und Erich fragt den Nächsten, als der sich umdreht und gerade gehen will "Sag mal, wonach steht ihr hier eigentlich an?" - "Eigentlich stehen wir nach Ausreiseanträgen, aber wenn du auch einen willst, brauchen wir ja keinen."
Erich Honecker besucht eine Nervenheilanstalt. Gut einstudiert brüllen die Schwachsinnigen: "Es lebe unser geliebter Staatsratsvorsitzender!" Nur der Aufseher schweigt. Als einer der Leibwächter Honeckers ihn deswegen anspricht, meint er: "Entschuldigen Sie bitte, ich gehöre nicht zu den Verrückten!"
Erich Honecker fliegt ein sowjetisches Raumschiff. Irgendwas geht schief, das Raumschiff droht abzustürzen und zu verglühen. Da sieht Erich durchs Fenster einen Engel, der zu ihm sagt: "Ich kann Dich retten. Aber zuerst musst du laut ausrufen: Es lebe der Kapitalismus!" Erich lehnt dieses Ansinnen natürlich ab. "Lieber sterbe ich!" - "Na gut, wie Du willst." Etwas später, das Raumschiff ist völlig ausser Kontrolle, kommt der Engel nochmal, wiederholt sein Angebot. Erich ist festentschlossen, seinen Idealen treu zu bleiben, und fordert ihn auf, zu verschwinden. Noch eine Weile später, das Raumschiff beginnt schon zu glühen, Erich steht der Schweiß auf der Stirn, kommt der Engel ein drittes Mal vorbei. Da hält es Erich nicht mehr aus. "Was helfen mir meine Ideale? Also gut, ich tu´s." und schreit laut hinaus: "Es lebe der Kapitalismus!" Da stößt ihn jemand unsanft in die Rippen: "He, Genosse, wenn Du schon schläfst auf der Parteiversammlung, dann tu es wenigstens leise!"
Erich Honecker geht im Hafen von Rostock spazieren. Er sieht drei Schiffe vor Anker liegen. Er geht zum ersten und fragt einen Matrosen: "Na Genosse, wohin geht die Reise?"- "Gut Genosse! Weitermachen!" Beim zweiten Schiff die gleiche Frage: "Na Genosse, wohin geht die Reise?" - "Wir haben Fahrräder geladen, die wir zu Genosse Fidel Castro bringen. Zurück kommen wir mit einer Ladung Bananen!" - "Gut Genosse! Weitermachen!" Letztendlich beim dritten Schiff: "Na Genosse, wohin geht die Reise?" - "Wir bringen Kaffee und Bananen nach Leningrad!" - "Und womit kommt Ihr zurück?" "Na wie immer - mit der Eisenbahn..."
Erich Honecker geht in Ost-Berlin spazieren. Er sieht eine Frau vollbepackt mit Einkaufstaschen. "Na Genossin! Da haben Sie aber fleißig eingekauft!" - "Das kann man wohl sagen, Genosse Staatsratsvorsitzender! Drei Stunden musste ich dafür anstehen!" - "Aber Genossin! Es gibt Länder, da müssen die Leute für einen Schluck Wasser einen ganzen Tag warten!" - "Ja, die sind dann aber sicher schon länger sozialistisch als wir..."
Erich Honecker hat sich ein Bein gebrochen. Er ist in eine der vielen Versorgungslücken gefallen...
Erich Honecker und Willi Stoph wollen unerkannt in den Westen fahren. Da sie das nicht so einfach können, verkleiden sie sich als Anstreicher und steigen in den Zug Richtung BRD. Im Abteil erkennt sie sofort ein altes Mütterchen und sagt: "Du bist doch der Honecker und Du der Stoph!" Irritiert ziehen sich die beiden auf die Toilette zurück und legen ihre Verkleidung ab. Nach ein paar Tagen versuchen sie es als Schornsteinfeger verkleidet noch einmal. Wieder sitzt ein altes Mütterchen im Abteil und erkennt sie auch diesmal wieder. Ganz verunsichert fragen Stoph und Honecker: "Wie hast Du das denn heraus bekommen?" - "Na, ganz einfach", sagt das Mütterchen, "ich bin doch der Volkskammerpräsident Sindermann."
Erich Honecker war zum ersten Mal in Westdeutschland auf Staatsbesuch. Fiebernd erwarten seine Parteifreunde ihn bei seiner Rückkehr: "Genosse Staatsratsvorsitzender! Wie ist es denn nun in der Bundesrepublik?" - "Wie bei uns! Für Westmark bekommst du alles..."
Es ist schon schwer, bei der SED-Führung nicht anzuecken", meint ein Österreicher nach der Rückkehr aus Leipzig. "Beachtet man das, was sie geschaffen hat, nicht genügend, hält sie einen für einen Feind der DDR. Sieht man sich ihre Errungenschaften aber näher an, hält sie einen für einen Spion des Westens.
Familie Huber hat einen Papagei, der immer "Die Saukommunisten! Die proletarischen Schweine! Nieder mit der SED!" krächzt. Eines Tages kommt eine SED-Lokalgröße die Wohnung der Familie besuchen. Die Hausfrau putzt die Wohnung blitzblank, aber was tut man mit dem Papagei. Der landet im Tiefkühler. Der SED-Mann kommt, begutachtet die Wohnung, lobt die Familie und geht. 3 Stunden danach denkt die Hausfrau an den Papagei, nimmt ihn aus dem Tiefkühler. Da krächzt er nur noch: "Liebe Kommunisten! Nieder mit dem Kapitalismus!" und die Hausfrau fragt ihn, weshalb er sich so geändert hat. "3 Stunden Sibirien sind genug!"
Frage eines DDR-Bürgers in einer Versammlung: "Warum gibt es auf unseren Strassen so viele Schlaglöcher?" Flüstert einer: "Weil man die nicht exportieren kann!"
Frage: "Wie sieht es mit der Planerfüllung aus?" Antwort: "Einhundert Prozent!" Frage: "Und die Ausschussquote?" Antwort: "Etwa fünf Prozent." Frage: "Reicht das für die DDR?"
Fragt ein altes Mütterchen beim Staatsrat der DDR nach: "Wurde der Sozialismus von Wissenschaftlern oder Kommunisten erfunden?" Antwort: "Von Kommunisten." Darauf das Mütterchen: "Das habe ich mir gedacht, Wissenschaftler hätten´s sicher erst an Mäusen ausprobiert." |